• Stilbruch

Das Jahr der Hoffnungen Ist Vorbei. Prosit 2022!

Welch ein Jahr liegt hinter uns? Ein Jahr, in das viele Menschen mit großen Hoffnungen und Euphorie gestartet sind. Nach einem zutiefst verunsichernden 2020 sollte, nein musste doch das neue Jahr viel besser werden!

Auch wir haben mit hehren Zielen und Hoffnungen das Jahr 2021 begonnen. "Wir" besiegen Corona, nehmen ein neues Album auf, spielen endlich wieder Konzerte vor vielen Leuten und haben als Bandgemeinschaft eine wunderbare Zeit zusammen.


Doch bereits nach wenigen Wochen kam der erste Schock. Philippe steigt aus.

Wir müssen schnellstens einen neuen Geiger finden - und das mitten im Lockdown. Skype-Castings mit dutzenden Geigern, Treffen mit Maske und Abstand und dann sollten wir uns nach dem ersten Rendezvous für einen Geiger, Bandmitglied bzw. Menschen entscheiden, der dann hoffentlich mit uns den "Bund fürs (Musiker-)Leben" eingeht?


Wir entschieden uns für Antonio und er entschied sich für uns. In einer Zeit, wo es keine wirkliche Perspektive gab, wann wieder Konzerte stattfinden könnten und wir wieder unterwegs sein dürften.

Bis in den Sommer spielten wir Online-Konzerte und Straßenmusiken in nahezu ausgestorbenen Innenstädten. An ein neues Album war nicht zu denken, denn wir mussten ja erstmal das Zusammenspiel der Instrumente und der Herzen trainieren und ausloten, ob unsere Musik und die Band eine Zukunft haben.


Doch dann kam der Sommer und überrannte uns mit Konzerten in allen Himmelsrichtungen. Im September standen wir fast jeden zweiten Tag auf großen oder kleinen Bühnen und das in einer Zeit, als unser frisch gebackener Vater Konstantin sicher auch gern bei seiner Familie gewesen wäre. Doch in der neuen Besetzung fühlte sich jedes Konzert-Wochenende frei und leicht an und wir sind überglücklich, dass wir auf und neben der Bühne so harmonisch zusammenspielen und zu einer Stilbruch-Familie verschmolzen sind.


Aber ab Mitte Oktober wurde zunehmend spürbar, dass die Pandemie uns weiter fest im Griff hat. Abgesagte Konzerte und Weihnachtsmärkte, leere Innenstädte. Ein Déjà vu, das die hehren Hoffnungen für 2021 einstampfte und uns fragend in Richtung 2022 blicken lässt.


Nein, es herrscht bei uns keine Depression, wir wünschen uns nur ein bisschen Planbarkeit und dass unser Publikum dann auch zu uns findet, wenn Konzerte wieder möglich sein werden. Die Fertigstellung eines neuen Albums und die Veröffentlichung unserer neuen Single "Unsterblich sein" haben für uns in den Anfangsmonaten höchste Priorität und wir freuen uns sehr, wenn wir bald alles Vorbereitete mit Euch teilen dürfen!


Wir wünschen Euch jedenfalls ein friedliches, gesundes und musikalisches neues Jahr 2022!